Virtueller Austausch mit Ihren FDP KEH Kreisräten – 06.2020

Nach einiger Zeit der Zurückhaltung aus aktuellem Anlass beschreitet der FDP Kreisverband Kelheim neue Wege der Kommunikation. Die FDP Kreisräte Dr. Heinz Kroiss (Abensberg) und Dr. Michael Schöll (Mainburg) werden sich am kommenden Donnerstag, den 25. Juni 2020 den Fragen der Kreisbürger stellen.

Do., 25. Juni 2020 20:00 – 23:00 (CEST)

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Vorstellung: Unser Landrat Dr. Heinz Kroiss

Unter dem Motto „Gestalten statt verwalten“ tritt die FDP Kelheim zur Landrats- und Kreistagswahl an mit Landrats- und Spitzenkandidat Dr. Heinz Kroiss sowie 59 engagierten Bürgern aus dem ganzen Landkreis.

Zur Person

Dr. Heinz Kroiss

62 Jahre, seit 32 Jahren Allgemeinarzt in Abensberg , verheiratet, 4 Kinder, 5 Enkel – also vertraut mit den unterschiedlichsten Lebenssituationen. Das Vertrauen in die Selbstheilungskräfte unseres Körpers hat mich zur Naturheilkunde gebracht. Ich hasse oberflächliches Kurieren an Symptomen sowohl im ärztlichen Bereich als auch in der politischen Verantwortung. Ich liebe Bewegung in der Natur, aber auch zu Musik.

Warum ich als Landrat kandidiere, obwohl ich sehr gerne Arzt bin?

Ich sehe in zahlreichen Bereichen Verbesserungsbedarf und -möglichkeiten und möchte meine Lebenserfahrung in der Leitung eines Betriebes, in Beruf und Familie einbringen um unseren Landkreis voranzubringen. In vielen Bereichen werden veraltete Strukturen „weiter verwaltet“ statt sie zu gestalten nach den Bedürfnissen der Zukunft:

  1. Gesundheit ist ein hohes Gut; die älter werdende Gesellschaft, Arbeitskräftemangel und schwierige gesetzliche Rahmenbedingungen machen es dringend notwendig, uns im Landkreis darum zu kümmern. Die beiden Krankenhäuser will ich erhalten, aber nicht in Strukturen aus dem letzten Jahrtausend, sondern weiterentwickelt für die Notwendigkeiten der Zukunft und nicht durch blindes kaputtsparen (so haben 2018 Landrat und Aufsichtsrat beschlossen, examiniertes Pflegepersonal zu reduzieren; nur ein Jahr später mussten aus Personalmangel Betten stillgelegt werden. Patientenfreundliche Orientierung hilft allen und ist auch die Voraussetzung, die erheblichen Defizite (2020 über 10 Mio) zu reduzieren ( Der Landkreis Straubing konnte z.B. das Defizit seiner Krankenhäuser in zwei Jahren von 6 auf 1 Mio Euro reduzieren. Wir müssen uns kümmern um Pflege(sträflich vernachlässigt in den letzen Jahren; wir müssen „Weiterbildungsverbünde“ für Hausärzte unterstützen und vieles mehr. Es muss im Landratsamt einen Kümmerer für den ganzen Bereich geben, denn Strukturen und Aufgaben für die Gesundheit entwickeln sich rasant und beeinflussen sich gegenseitig. Um das Krankenhaus Mainburg Zukunftsgestaltung zu machen, ist ein Neubau definitiv vorzuziehen, weil sich damit verschiedene Möglichkeiten der Weiterentwicklung eröffnen.
  2. Ab 2020 gibt es zwei „selbstfahrende“ Kleinbusse im Landkreis; das ist schön für Tourismusmarketing und Gehbehinderte, aber in den nächsten 15 Jahren keine Lösung für den öffentlichen Personennahverkehr! Im Vergleich zu Österreich, aber auch anderen deutschen Gegenden ist die Versorgung katastrophal. Es muss einen Quantensprung zur Verbesserung geben; alle Gemeinden müssen im regelmäßigen Takt alle Stunde, minimal alle 2 Stunden angebunden werden! Das ist für Jugendliche, Senioren und sozial Schwache wichtig für „gleichwertige Lebensverhältnisse“. Als Landrat werde ich mich intensiv dafür einsetzen: nicht das Mobilitätsdefizit weiter verwalten, sondern gute Mobilität für die Zukunft gestalten!
  3. Behörden wie das Landratsamt sind für mich zuallererst Servicestellen für den Bürger. Gute Gesundheitsversorgung und guter Nahverkehr habe ich schon erwähnt.
    Was z.B. nicht hätte passieren dürfen, dass das kreiseigene Hallenbad in Mainburg 2018 zwei Monate geschlossen war. Oder dass die händeringend und mit großem Aufwand angeworbenen ausländischen Pflegekräfte nach Aussage der Geschäftsführung der Klinik Bad Abbach zur Ausländerbehörde im Landratsamt von der Pflegedienstleitung begleitet werden müssen, weil die Gefahr bestünde, dass sie aufgrund der dortigen Erlebnisse sonst sofort wieder heimführen. Auch in diesen Bereichen: korrekte Verwaltung ist gut; sie muss aber bürgerfreundlich gestaltet werden (nicht nur durch Führungen von Schulklassen und Seniorenkreisen).
  4. Trotz 10 Jahren guter Wirtschaftsentwicklung gibt es im Landkreis vielfältige soziale Not in Familien, bei Kindern und Senioren. Trotz der Institutionen wie Sozialamt und Jugendamt sowie Nachbarschaftshilfen und gemeinnützige Organisationen wie Caritas kommt manchmal konkrete Hilfe nicht an. Zahlreiche Kommunen wie z.B Augsburg haben ein System von „Sozialpaten“, die Menschen in ehrenamtlicher Einzelbetreuung in Alltagsproblemen weiter helfen (im Bezug auf Kinder gibt es erste Ansätze in Verbindung mit dem Kinderschutzbund Regensburg. Als Landrat würde ich das initiieren bzw ausbauen.

Thema Kreiskrankenhaus: Chance vertan – teuere Flickschusterei statt Zukunftschancen

Foto: H. Helmlechner – Lizenz: https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/deed.de

Kelheim – In der Sitzung vom 27. Jan 2020 hat die Mehrheit im Gesundheitsausschuss und im Kreisausschuss für eine Sanierung des bestehenden Baues der Ilmtalklinik Mainburg gestimmt. Diese Variante war mit Kosten von 56 Mio Euro kalkuliert, bei allerdings erheblicher Unsicherheit, wie bei Sanierungen üblich. Neben der finanziellen Unsicherheit beschert diese Variante den Patienten und Beschäftigten Baulärm von 2023 bis 2027, also 4 Jahre lang. Da die Statik des Bestandsbaues nicht wie in modernen Bauten auf tragenden Pfeilern ruht, schränken tragende Wände den Gestaltungsspielraum erheblich ein; auch der verfügbare Platz wird eingeschränkt, so dass zukünftige Möglichkeiten (Erweiterungen …) kaum mehr möglich sein werden.

Abgelehnt wurde hingegen die, vor allem von Kreisrat Dr. Heinz Kroiss favorisierte Neubauvariante (für die der geeignete Standort in Mainburg noch gefunden werden müsste), die mit 58 Mio Euro fast gleich teuer wäre. Damit wäre der 4-jährige Umbaustress vom Krankenhaus ferngehalten, die Kosten wären besser kalkulierbar, die Bauzeit 2 statt 4 Jahre und die Unterhaltskosten wegen besseren Energiestandards niedriger.

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Dr. Heinz Kroiss Ehrung zu 40 Jahre FDP Parteimitgliedschaft

Traditionelles Spargelessen der FDP Kelheim 2018

Das traditionelle Spargelessen der FDP Kelheim wurde auch in diesem Jahr sehr gut besucht und bot ein interessantes Programm für alle politisch interessierten Bürger. Neben dem Bericht aus dem Bundestag aus erster Hand durch die FDP Bundestagsabgeordnete Nicole Bauer hatten die Teilnehmer die Gelegenheit mit dem ebenfalls anwesenden MdB Ulrich Lechte sowie allen FDP Landtags- und Bezirkstagskandidaten des Stimmkreises Kelheim zu diskutieren. Ebenfalls auf dem Programm stand die Ehrung des langjähriges FDP Mitglieds, sowie Stadt- und Kreisrats, Dr. Heinz Kroiss, für 40 Jahre Parteimitgliedschaft.

Am Freitag, 08.06.2018, fand in der Hofwirtschaft „Waltl Hof“ in Sandharlanden das traditionelle Spargelessen des FDP Kreisverbands Kelheim statt. Insgesamt 26 Teilnehmer folgten der Einladung der Kreisvorsitzenden Maria Raum.

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Starkes Ergebnis für die Kelheimer FDP

Der Mainburger FDP Landtagsdirektkandidat Jake Curtis konnte sich auf der niederbayerischen Wahlkreisversammlung gegen seine parteiinternen Mitbewerber durchsetzen und einen hervorragenden Platz 3 auf der niederbayerischen Liste erringen. Jörg Heimbeck aus Langquaid gelang es als einziger Landtagslistenkandidat in die Top 9 zu kommen. Außerdem wurde Maria Raum wurde als neue Bezirksvorsitzende der FDP Niederbayern gewählt.

Am Samstag, 17.03.2018, fand in der Gaststätte „Zur Knödelwerferin“ in Deggendorf die Bezirksaufstellungsversammlung der FDP Niederbayern statt. Neben der Reihung für die kommende bayerische Landtagswahl wurde auch die FDP-Liste für die Bezirkstagswahl gewählt. Insgesamt bewarben sich 36 Kandidaten (jeweils 18 Direkt- und 18 Listenkandidaten) aus den 9 Stimmkreisen auf die Listen.

Der FDP-Kelheim Landtagsdirektkandidat, Jake Curtis, konnte sich nach dem Vorschlag durch den Landshuter Oberbürgermeister Alexander Putz, Platz 3 sichern. Der Kelheimer Landtagslistenkandidat, Jörg Heimbeck aus Langquaid, trat ebenfalls erfolgreich an und konnte sich einen sehr guten Platz 9 sichern.

Für die Bezirkstagswahl traten auf den Plätzen 11 und 12 die beiden Kelheimer Kandidaten, Dr. Michael Schöll, Stadtrat aus Mainburg und Dr. Heinz Kroiss, Stadt- und Kreisrat aus Abensberg, an. Damit steht den Wählern auf zwei nachfolgenden Plätzen ein kommunalpolitisch schlagkräftiges Team zur Verfügung, dass seine Erfahrungen auf der höchsten kommunalen Ebene einbringen möchte.

Auf Platz 1 der Landtagsliste wurde ohne Gegenkandidaten der Generalsekretär der FDP-Bayern, Norbert Hoffmann, aus Landshut, gewählt. Auf Platz 2 konnte sich der momentan einziger bayerischer FDP Landtagsabgeordneter, MdL Alexander Muthmann, aus dem Kreis Freyung-Grafenau, gegen Josefa Schmid (Kreis Straubing) durchsetzen.

Die Top Plätze der Bezirkstagsliste waren ebenfalls sehr begehrt. Im Rennen um Platz 1 konnte sich Michael Deller (Marktgemeinderat aus Ergolding) nach einer Gegenkandidatur von David Berends (Landkreis Passau) durchsetzen. Berends wurde ohne Gegenkandidaten auf Platz 2 gewählt.

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Aufstellung der FDP Kelheim zur Land- und Bezirkstagswahl 2018

FDP Kelheim nominiert Kandidaten zur Landtags- und Bezirkstagswahl 2018

Die FDP hat ihre Kandidaten im Stimmkreis Kelheim zur Landtags- und Bezirkstagswahl 2018 aufgestellt. Für den Landtag hat sich Jake Curtis im Losentscheid gegen Jörg Heimbeck als Direktkandidat durchgesetzt.

LANDKREIS KELHEIM In den ersten beiden Wahlgängen entstand ein Patt zwischen dem 33-jährigen Mainburger Curtis und dem 48-jährigen Langquaider Heimbeck. Schließlich entschied das Los aus der Hand des Wahlvorsitzenden und FDP-Generalsekretär Norbert Hoffmann. Jake Curtis möchte als Direktkandidat seine Berufserfahrung aus den Bereichen der IT, Informationssicherheit und Datenschutz in den Landtag mit einbringen. “Gerade heute, wo jeder Politiker sich Digitalisierung auf die Fahne schreiben möchte, ist es doch wichtiger denn je, dass ausgewiesene Kompetenz Einzug erhält.“, so Curtis bei seiner Vorstellungsrede.

Medienkompetenz als Schlüsselqualifikation

Im Bereich der Bildungspolitik sieht er insbesondere Handlungsbedarf bei der Ausbildung von Lehrkräften, die dem Nachwuchs nicht nur neuste technische Geräte im Unterricht zur Verfügung stellen, sondern vor allem auch den richtigen und sicheren Umgang damit vermitteln. Medienkompetenz ist für ihn eine „Schlüsselqualifikation des 21. Jahrhunderts, die am besten schon in der Grundschule vermittelt werden sollte“, so der dreifache Familienvater Curtis.

In der öffentlichen Diskussion rund um die Stichworte „Digitalisierung“ und „Datenschutz“ bedauert er laut eigener Aussage, dass viel zu häufig nur über die potentiellen Gefahren gesprochen wird, echte Chancen aber oftmals ignoriert werden. Hier gilt es für ihn Aufklärungsarbeit zu betreiben und zu fördern – auch in der Erwachsenenbildung, in mittelständischen Unternehmen und im Handwerk. Weiterlesen


Hohe Zahl der Nichtwähler nicht beunruhigend

Demokratie ohne Wähler?

Die diesjährigen Schloßgespräche in Offenstetten, veranstaltet vom FDP Kreisverband Kelheim, standen unter dem Motto „Demokratie ohne Wähler?“.

Gäste der Podiumsdiskussion waren: Dr. Matthias Fatke, wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Vergleichende Politikwissenschaft an der LMU München, der sich unter anderem in einer Publikation mit Nichtwählertypen auseinandergesetzt hat. Marlene Gruber, junge Kommunalpolitikerin in Rohr. Seit drei Jahren sitzt sie für die Bürgerliste 2020 im Marktgemeinderat und Dr. Franz Berger aus Abensberg, Vorsitzender vom Bund Aktiver Nichtwähler Deutschland e.V. Moderator des Abends war der Landshuter FDP-Stadtrat Norbert Hoffmann.

„Wahlen sind ein elementarer Grundstein der Demokratie.“, so die FDP-Kreisvorsitzende Maria Raum einführend. Gefährdet also eine sinkende Wahlbeteiligung die Demokratie? Diese Frage sollte im Laufe des Abends erörtert werden.  Weiterlesen


Apotheker Markt im Umbruch

Diskussion über die Medikamentenversorgung der Zukunft

Gemäß einer aktuellen Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs verstößt die deutsche Preisbindung verschreibungspflichtiger Medikamente gegen Unionsrecht. Beim grenzüberschreitenden Arzneimittelversand ist die Preisbindung nicht wirksam.

Dies nahm die Kreis-FDP zum Anlass eine Podiumsdiskussion mit dem Thema „Apothekenmarkt im Umbruch? – Zukunft der Medikamentenversorgung“ durchzuführen.

Die Liberalen luden Hans Hillerbrand Inhaber der Gabelsberger Apotheke in Mainburg und Pressesprecher der Bayerischen Landesapothekerkammer im Landkreis Kelheim, Sissy Hutterer, Verbraucherin und Kundin, Dr. Heinz Kroiss seit 28 Jahren Allgemeinarzt in Abensberg und Prof. Dr. Andrew Ullmann, Internisten und Gesundheitspolitiker der FDP Bayern nach Neustadt in den Gasthof Gigl. Weiterlesen